Am 6. September durfte ich im Naturparkhaus Stechlin die Ausstellung "Nur eine Wiese" eröffnen. 

 

 

 

Die 30  Bilder sind alle am selben Ort entstanden.  Der Ort: Eine Wiese im Havelland mit Teich und Gebüsch, am Garten meines Elternhauses in Brandenburg a.d.H. 

Das Projekt sollte unser Projekt werden, für mich das erste überhaupt und für ihn das erste in seiner neuen Heimat im Havelland in Brandenburg. 

Die Idee dazu hatten wir gemeinsam, vor mehr als drei Jahren. Sie entstand aus der Erkenntnis, dass es so unglaublich viel zu entdecken gibt auf diesem kleinen Fleck Natur ganz in unserer Nähe. Wir haben uns sehr gefreut auf unser Projekt.  Unser Anspruch war, zu zeigen, dass es nicht immer der spektakulären Bilder bedarf. Dass es überall Schönes, Besonderes zu entdecken gibt, wenn man sich nur die Zeit nimmt, es zu erkennen. Ich wollte meine Geduld und meine Freude am gemeinsamen Hobby einbringen, er die Erfahrung aus vielen tausend Bildern, seinen Faible für die Kameratechnik und seinen Blick für Details.   Nach Marcs Tod wusste ich schnell, dass ich diese Ausstellung trotzdem weiterplane, für ihn, mit ihm aber auch für mich. Ich habe unzählige Stunden auf der Wiese verbracht, hier war es von Anfang an gut, hier war ich ihm nah.  Ich freue mich, wenn die ausgestellten Bilder auch anderen Freude bereiten.

 

Nur bei einem der ausgestellten Fotos hat Marc den Auslöser bedient. Aber jedes der Bilder von dieser Wiese hat mit ihm zu tun, zu jedem hat er mich inspiriert, so wie zu jedem Bild, dass ich seit Marcs Tod fotografiert habe. 

 

Die Bilder sind bis zum 27. Oktober in der Regionalwerkstatt des Naturparkhaus Stechlin, Menü, Friedensplatz 9 zu sehen.